Fototermin mit Heidi Klum und den Topmodel-Finalistinnen

PRO 7 hatte für heute morgen zum Presse-Fototermin mit Heidi Klum und den Topmodel-Finalistinnen eingeladen. Da ich den Termin leider nicht wahrnehmen konnte, habe ich Robert Kneschke gebeten, hinzugehen (Vielen Dank, Robert!). Hier ist sein Bericht:

Das Finale naht: Morgen geht die dritte Staffel von „Germany’s Next Topmodel“ in die letzte Runde und Pro 7 rührt noch mal die Werbetrommel.

Eine Pressekonferenz mit Fotoshooting darf nicht fehlen. In der Sendung wird das nicht gezeigt, deshalb holen wir das hier nach.

Um 10 Uhr ist für eine Viertelstunde im Kölner Hotel Marriot zum Fototermin geladen. Ca. 40 Fotografen und Kameramänner, nur wenige Frauen, warten auf die Models.

Einige kennen sich, man begrüßt sich, aber es bleibt ein Wettbewerb um das beste Foto: „Ist da noch Platz neben Dir, wo das Objektiv steht?“ „Nein!“ „Kannst Du diese Tasche hier wegnehmen, die liegt im Weg?“ „Nö, die brauche ich, um meine Objektive zu wechseln“. Eine Fotografin hat dick auf ihrer Kamera stehen „Touch it… and die!“

Standesgemäß beginnt die Veranstaltung eine halbe Stunde später. Es beginnt ein Gerangel und Geschiebe, die Ellenbogen werden ausgefahren, sozusagen ein fotografischer „Moshpit“. Das Blitzlichtgewitter bricht an, wer hinten steht, muss die Kamera hochhalten und auf gut Glück abdrücken. Einige haben kleine Leitern oder Koffer zum Raufstellen mitgebracht.

Heidi Klum und ihre Models arbeiten professionell. Alle schauen erst zusammen nach links in die Kamera und bewegen dann nach und nach die Köpfe nach rechts, damit alle Fotografen möglichst einen Blick in die Kamera einfangen können.

Hier zeigt sich schnell, was ein angehendes Model von einem Topmodel unterscheidet: Von Heidi Klum konnte ich viel mehr Bilder machen, bei denen sie direkt in die Kamera schaut als von den Newcomern.

Fotografisch ist so ein Termin anstrengend, weil die Lichtsituation sehr schwierig ist: Der kleine Raum ist relativ dunkel, durch das Blitzlichtgewitter passiert es schnell, dass viele Fotos zu hell oder zu dunkel werden. Da hilft nur, mehr Fotos zu machen, was wiederum für mehr Blitzlichter sorgt. Außerdem ist die Zeit begrenzt, was für einen hohen Adrinalinpegel sorgt.

Nach ca. fünfzehn Minuten ist die Show vorbei, die Models werden von Bodyguards in einen anderen Raum begleitet, um sich für die folgende Pressekonferenz frisch zu machen und die Fotografen packen ein. Einer sagt zu seinem Kollegen: „Mann, war das ein Kampf. Wir sehen uns morgen!“

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